Stationärer Blitzer in Deutschland

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Stationäre Blitzer sind fest installierte Geschwindigkeitsmessanlagen, die dauerhaft an einem bestimmten Standort betrieben werden. Sie gehören zu den häufigsten Blitzertypen auf deutschen Straßen und sind sowohl innerorts als auch auf Autobahnen und Bundesstraßen zu finden.

Die meisten stationären Blitzer arbeiten mit Radartechnik oder Induktionsschleifen in der Fahrbahn. Moderne Geräte wie der Poliscan Speed nutzen Lasertechnologie (LIDAR) für besonders präzise Messungen. Die Messgenauigkeit ist in der Regel sehr hoch, was Einsprüche gegen stationäre Blitzer erschwert.

Stationäre Blitzer werden bevorzugt an Unfallschwerpunkten, in Baustellen und in Bereichen mit häufigen Geschwindigkeitsüberschreitungen aufgestellt. Ihre Standorte sind in der Regel bekannt und werden von vielen Navigationsgeräten angezeigt.

Die Kosten für die Anschaffung und Installation eines stationären Blitzers liegen zwischen 50.000 und 150.000 Euro. Trotz der hohen Anschaffungskosten rechnen sich die Geräte für die Kommunen oft innerhalb weniger Monate durch die eingenommenen Bußgelder.

Wie erkennt man einen Stationärer Blitzer?

Stationäre Blitzer sind an ihrem charakteristischen Gehäuse zu erkennen, das auf einem Metallpfosten am Straßenrand oder über der Fahrbahn montiert ist. Häufige Modelle sind der graue Kasten (Traffipax, Traffistar) oder die Blitzersäule (Poliscan Speed). An Autobahnen stehen sie oft auf Brücken oder an Schilderbrücken.

Wann löst der Stationärer Blitzer aus?

Stationäre Blitzer lösen aus, sobald ein Fahrzeug die zulässige Höchstgeschwindigkeit nach Abzug der Toleranz überschreitet. Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h werden 3 km/h abgezogen, darüber 3 Prozent. Manche Geräte können auch mehrere Fahrstreifen gleichzeitig überwachen.

Bußgeld beim Stationärer Blitzer

Das Bußgeld richtet sich nach der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung nach Toleranzabzug und danach, ob der Verstoß innerorts oder außerorts stattfand. Ab 21 km/h zu viel gibt es zusätzlich Punkte in Flensburg, ab 41 km/h innerorts droht ein Fahrverbot.

Typische Standorte

UnfallschwerpunkteAutobahnbaustellenOrtseingängeTempo-30-ZonenSchulwege

Häufige Fragen zum Stationärer Blitzer

Was kostet ein Verstoß am Stationärer Blitzer?

Das Bußgeld richtet sich nach der Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitung nach Toleranzabzug und danach, ob der Verstoß innerorts oder außerorts stattfand. Ab 21 km/h zu viel gibt es zusätzlich Punkte in Flensburg, ab 41 km/h innerorts droht ein Fahrverbot.

Wie erkenne ich einen Stationärer Blitzer?

Stationäre Blitzer sind an ihrem charakteristischen Gehäuse zu erkennen, das auf einem Metallpfosten am Straßenrand oder über der Fahrbahn montiert ist. Häufige Modelle sind der graue Kasten (Traffipax, Traffistar) oder die Blitzersäule (Poliscan Speed). An Autobahnen stehen sie oft auf Brücken oder an Schilderbrücken.

Kann ich gegen einen Stationärer Blitzer Einspruch einlegen?

Ja, Sie können gegen jeden Bußgeldbescheid innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen. Bei Stationärer Blitzern können insbesondere Messfehler, fehlerhafte Aufstellung oder mangelnde Eichung als Einspruchsgründe geltend gemacht werden.