Mobile Blitzer sind tragbare Geschwindigkeitsmessgeräte, die flexibel an wechselnden Standorten eingesetzt werden. Sie werden von der Polizei oder kommunalen Ordnungsbehörden betrieben und können innerhalb kurzer Zeit auf- und abgebaut werden.
Die häufigsten mobilen Blitzer in Deutschland sind Laserpistolen (z.B. Riegl FG21-P), Radarmessgeräte auf Stativen und Geschwindigkeitsmessungen aus Fahrzeugen heraus (ProViDa). Mobile Lasermessungen werden meist von geschulten Beamten durchgeführt, die das Gerät aus einem parkenden Fahrzeug oder von einem Standort am Straßenrand bedienen.
Mobile Blitzer werden besonders häufig an Stellen eingesetzt, an denen stationäre Anlagen nicht wirtschaftlich wären oder an denen eine gezielte Verkehrsüberwachung stattfinden soll. Auch bei Geschwindigkeitskontrollen in Zusammenhang mit Verkehrssicherheitskampagnen kommen sie zum Einsatz.
Ein Vorteil für Autofahrer: Da mobile Blitzer ihren Standort ständig wechseln, ist es schwieriger, sich auf bestimmte Stellen einzustellen. Gleichzeitig ist die Fehlerquote bei mobilen Messungen etwas höher als bei stationären Anlagen, was die Chancen bei einem Einspruch erhöhen kann.