Mobiler Blitzer in Deutschland

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Mobile Blitzer sind tragbare Geschwindigkeitsmessgeräte, die flexibel an wechselnden Standorten eingesetzt werden. Sie werden von der Polizei oder kommunalen Ordnungsbehörden betrieben und können innerhalb kurzer Zeit auf- und abgebaut werden.

Die häufigsten mobilen Blitzer in Deutschland sind Laserpistolen (z.B. Riegl FG21-P), Radarmessgeräte auf Stativen und Geschwindigkeitsmessungen aus Fahrzeugen heraus (ProViDa). Mobile Lasermessungen werden meist von geschulten Beamten durchgeführt, die das Gerät aus einem parkenden Fahrzeug oder von einem Standort am Straßenrand bedienen.

Mobile Blitzer werden besonders häufig an Stellen eingesetzt, an denen stationäre Anlagen nicht wirtschaftlich wären oder an denen eine gezielte Verkehrsüberwachung stattfinden soll. Auch bei Geschwindigkeitskontrollen in Zusammenhang mit Verkehrssicherheitskampagnen kommen sie zum Einsatz.

Ein Vorteil für Autofahrer: Da mobile Blitzer ihren Standort ständig wechseln, ist es schwieriger, sich auf bestimmte Stellen einzustellen. Gleichzeitig ist die Fehlerquote bei mobilen Messungen etwas höher als bei stationären Anlagen, was die Chancen bei einem Einspruch erhöhen kann.

Wie erkennt man einen Mobiler Blitzer?

Mobile Blitzer sind schwerer zu erkennen als stationäre. Achten Sie auf parkende Fahrzeuge am Straßenrand (oft silberne oder dunkle Kleinbusse), Stative mit Messgeräten hinter Leitplanken oder Büschen, sowie Beamte mit Laserpistolen an Brücken oder Überführungen.

Wann löst der Mobiler Blitzer aus?

Mobile Blitzer werden von den Behörden gezielt an Stellen eingesetzt, an denen häufig zu schnell gefahren wird oder an Unfallschwerpunkten. Die Messzeiten variieren, oft wird zu Stoßzeiten oder an Wochenenden gemessen. Einige Kommunen veröffentlichen die Standorte vorab.

Bußgeld beim Mobiler Blitzer

Für mobile Blitzer gelten dieselben Bußgeldregeln wie für stationäre. Die Toleranz beträgt bei Lasermessungen 3 km/h bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h und 3 Prozent darüber. Bei Messungen aus fahrenden Fahrzeugen (ProViDa) kann die Toleranz höher sein.

Typische Standorte

Wechselnde StandorteStraßenränderParkplätze neben StraßenBrücken und ÜberführungenBaustellen

Häufige Fragen zum Mobiler Blitzer

Was kostet ein Verstoß am Mobiler Blitzer?

Für mobile Blitzer gelten dieselben Bußgeldregeln wie für stationäre. Die Toleranz beträgt bei Lasermessungen 3 km/h bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h und 3 Prozent darüber. Bei Messungen aus fahrenden Fahrzeugen (ProViDa) kann die Toleranz höher sein.

Wie erkenne ich einen Mobiler Blitzer?

Mobile Blitzer sind schwerer zu erkennen als stationäre. Achten Sie auf parkende Fahrzeuge am Straßenrand (oft silberne oder dunkle Kleinbusse), Stative mit Messgeräten hinter Leitplanken oder Büschen, sowie Beamte mit Laserpistolen an Brücken oder Überführungen.

Kann ich gegen einen Mobiler Blitzer Einspruch einlegen?

Ja, Sie können gegen jeden Bußgeldbescheid innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Einspruch einlegen. Bei Mobiler Blitzern können insbesondere Messfehler, fehlerhafte Aufstellung oder mangelnde Eichung als Einspruchsgründe geltend gemacht werden.