Ampel-Blitzer, auch Rotlichtblitzer genannt, überwachen Kreuzungen und erfassen Fahrzeuge, die bei Rot über die Ampel fahren. Viele moderne Ampel-Blitzer kombinieren die Rotlichtüberwachung mit einer Geschwindigkeitsmessung.
Die Technik basiert auf Induktionsschleifen, die in der Fahrbahn vor und hinter der Haltelinie eingelassen sind. Überquert ein Fahrzeug die Haltelinie bei Rot, wird zunächst ein Beweisfoto ausgelöst. Fährt das Fahrzeug weiter in den Kreuzungsbereich, erfolgt ein zweites Foto als Nachweis des qualifizierten Rotlichtverstoßes.
Besonders schwer wiegen sogenannte qualifizierte Rotlichtverstöße: War die Ampel bereits länger als eine Sekunde rot, droht ein Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Bei Gefährdung oder Sachbeschädigung steigt das Bußgeld auf bis zu 360 Euro.
Ampel-Blitzer stehen bevorzugt an großen Kreuzungen mit hohem Verkehrsaufkommen, an denen es häufig zu Rotlichtverstößen und daraus resultierenden Unfällen kommt. Sie tragen nachweislich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei.